Wattwandern in der Nordsee

Mit den Füßen voran ins Watt

Bei einer Reise an die Nordsee sollte man sich das Wandern im Wattenmeer nicht entgehen lassen. Die Wanderungen sind zwischen dem Festland und verschiedenen Inseln möglich.

Was sollte man beachten? Beim Wattwandern kommt es auf einiges an. Die folgenden Hinweise sollte man beachten, um sich nicht in Gefahr zu begeben. Die Touren dauern mehrere Stunden an, deshalb ist es wichtig gesundheitlich fit zu sein. Des Weiteren sollten Turnschuhe, Socken, Badesachen, Regenkleidung und warme Kleidung getragen werden. In einem Rucksack sollten Essen, Trinken und Wechselkleidung mitgenommen werden.

Was gibt es zu entdecken? Das Wattenmeer hat sich zu einem einzigartigen Lebensraum für verschiedene Tiere und Pflanzen entwickelt. Vor allem die Pflanzen mussten sich an diesen Lebensraum anpassen, da der Boden ständig überflutet ist. Gerade diese besondere Beschaffenheit nutzen Zugvögel, Robben, Wattwürmer und andere Tierarten zum Leben.

Strecken zum Wattwandern Beliebte Routen im Wattenmeer in der Nordsee sind vom Festland zu den Inseln und wieder zurück. Die Strecken sind zwischen 7 und 10 km lang und die Wanderung dauert zwischen 3 und 5 Stunden. Die Routen führen zu den Inseln Spiekerogg, Baltrum, Langeogg, Norderney und Minsener Ogg.

Wissenswertes zum Wattenmeer Das Wattenmeer ist nur bei Ebbe zugänglich. Bei Flut ist die gesamte Wattfläche mit Wasser überflutet. Das Wattenmeer unterteilt sich in drei verschiedene Bereiche. Der erste ist der sublitorale sowie die Priele. Dieser Bereich befindet sich unterhalb des mittleren Niedrigwasserstandes. Den Gegensatz bildet der supralitorale. Er ist oberhalb des mittleren Hochwasserstandes und wird selten überflutet. In diesem Bereich kommt es zur Entstehung der Salzwiesen. Dazwischen befindet sich der eulitorale Bereich, welcher als das Watt bezeichnet wird. Das Wattenmeer in Deutschland wird durch mehrere Nationalparks geschützt.

Für das Wandern im Wattenmeer an der Nordsee empfiehlt es sich an einer Tour teilzunehmen. Die Guides kennen die Strecken und können jederzeit helfen. Zugleich geben sie nützliche Tipps und geben Informationen rund um das Wattenmeer.